LRS-Diagnostik

Verdacht auf Legasthenie?

Vermuten Eltern oder betroffene Personen selbst, dass bei ihrem Kind oder ihnen besondere Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten vorliegen könnten, so sollten Sie zunächst eine diagnostische Untersuchung durchführen lassen. Nur auf der Grundlage einer umfassenden Diagnostik (ausführliches (Eltern-) Gespräch, testdiagnostische Erfassung der spezifischen Lese- und Rechtschreibschwächen, qualitative Fehleranalyse) kann eine richtige und an der betroffenen Person orientierte Beratung stattfinden, bei der über spezifische Schwierigkeiten und über gegebenenfalls empfehlenswerte Therapiemöglichkeiten (LRS-Therapie oder Legasthenie-Therapie) informiert wird. Eine ausführliche LRS-Diagnostik ist Voraussetzung für jede Fördermaßnahme im Lese-Rechtschreib-Bereich. Eine qualitativ aussagefähige, förderungsbezogene Diagnostik vermag die Lese-Rechtschreib-Probleme differenziert zu erkennen und versucht, wechselseitige Wirkungszusammenhänge aufzudecken. Vorab ist eine ärztliche Untersuchung zur Überprüfung des Hör- und Sehvermögens empfehlenswert, da in einigen Fällen Seh- und Hörverarbeitungsprobleme Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten verursachen können.